Einfarbig oder mehrfarbig?
Jede zusätzliche Farbe bedeutet ein weiteres Klischee, einen weiteren Durchgang und ein weiteres Passerrisiko, die Kosten steigen mit der Farbzahl. Auf farbigen Bedruckstoffen wie Kraft und Holz kommt Mehrfarbigkeit ohnehin schwach. Beides führt zum selben Schluss: auf natürlichem Untergrund ist eine dunkle Einzelfarbe günstiger und schärfer.
Was die Farbzahl bewegt
Der Untergrund entscheidet
Weißes Papier gibt Farbe nahe an der Vorlage wieder. Kraft wärmt Farben und schwächt helle Töne; auf Bambus und Holz wirken kühle Farben stumpf. Deshalb ist die am Bildschirm gewählte Farbe nicht die Farbe, die auf dem Produkt ankommt.
Warum Weiß ein Problem ist
Weiß hat die geringste Deckkraft aller Farben. Über einem hellen oder farbigen Untergrund scheint dieser durch und das Ergebnis wirkt ausgewaschen. Marken, die ein weißes Logo auf Kraft wünschen, sollten nicht ohne Muster entscheiden.
Wann Pantone nötig ist
Immer dann, wenn die Hausfarbe halten muss. Eine aus CMYK gemischte Farbe verschiebt sich zwischen Auflagen; Pantone ist eine vorgemischte Einzelfarbe und damit wiederholbar.
Praktischer Rat
Auf natürlichem Untergrund liefert eine dunkle Einzelfarbe — Schwarz, Dunkelgrün, Marine, Bordeaux — das schärfste und wirtschaftlichste Ergebnis. Marken mit mehrfarbiger Identität sollten für diese Produkte eine einfarbige Logofassung vorbereiten.
Häufige Fragen
- Lassen sich Verläufe drucken?
- Im Tampondruck praktisch nicht. Auf Papier möglich, wobei die Untergrundfarbe den Übergang stören kann.
- Kann ich ein Farbmuster sehen?
- Dafür ist der Andruck da. Der freigegebene Andruck wird zur Referenz der Produktion.
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-13






