Fertige Kollektion oder eigenes Artwork?
Eine fertige Kollektion ist ein bereits gestaltetes Muster, das auf die gesamte Produktfamilie angewendet wurde; sie erspart Gestaltungskosten und eine Korrekturrunde. Eigenes Artwork bringt volle Markenkonsistenz, verlangt aber Vektordateien, Farbentscheidungen und eine Freigabe. Die Wahl liegt meist zwischen Zeit und Identität.
Gegenüberstellung
Was eine Kollektion wirklich spart
Wie eine Bildsprache auf Serviette, Hülle, Griff und Halm wirkt, ist bereits geklärt. Beim eigenen Artwork ist diese Übertragung eigene Arbeit: dasselbe Logo sitzt auf einer quadratischen Serviette anders als auf einem schmalen Griff.
Was eigenes Artwork verlangt
- Vektordateien (PDF, AI, SVG, EPS)
- Eine Farbentscheidung, möglichst mit Pantone-Referenz
- Platzierung je Produkt
- Freigabe des Andrucks
Der Mittelweg
Nur ein Logo auf eine fertige Kollektion zu setzen ist die übliche Lösung: die Bildsprache kommt fertig, das Markenzeichen sitzt darauf. Die Gestaltungszeit bleibt kurz und die Identität ist sichtbar.
Wann nur eigenes Artwork trägt
Betriebe mit einem Markenhandbuch, das an jedem Kontaktpunkt gilt, wachsen aus Kollektionen schnell heraus. Hotelgruppen und Unternehmensmarken gehören dazu; dort ist das Produkt Teil des Markensystems.
Häufige Fragen
- Ist ein Kollektionsmuster exklusiv?
- Kollektionen sind für die gemeinsame Nutzung angelegt. Ein exklusives Muster ist ein eigener Gestaltungsauftrag.
- Was, wenn ich kein Vektorlogo habe?
- Aus einer Pixeldatei entsteht kein Druckwerkzeug. Das Logo muss neu als Vektor gezeichnet werden — ein eigener Vorbereitungsschritt.
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-13






