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Ratgeber

Das Vlies im Feuchttuch: welche Struktur?

Der tatsächliche Unterschied zwischen Glattvlies, Spunlace und perforiertem Kreuzvlies — und welches zu welchem Service passt.

Warum ist das wichtig?

Beim Feuchttuch sieht man die Verpackung, gespürt wird das Vlies. Die einzige Fläche, die die Finger des Gastes berührt, ist das Tuch darin — und es ist zugleich der größte Kostenblock des Produkts. Trotzdem sprechen die meisten Einkäufer im Angebot nur über Format und Druck; das Vlies wird mit einem "was Sie eben haben" übergangen. Zwei Tücher im selben Format können wegen des Vlieses zwei völlig verschiedene Produkte sein.

Kurzvergleich

GlattvliesMedikal dokumaPerforiertes Kreuzvlies
Flächengewicht40 gsm50–55 gsm55–65 gsm
Elde hisNah am PapiertuchWeich und glattBez gibi, dokusu belli
FusselbildungOlabilirKeineKeine
Beim ReibenUzayabilirHält standReißt nicht
LotionsaufnahmeAzOrtaHoch
StückkostenAm niedrigstenOrtaAm höchsten

Was ist Glattvlies?

Die schlichteste Vliesstruktur, bei der die Fasern in eine Richtung gelegt sind. Dünn, glatt und die wirtschaftlichste Variante. Für Anlässe mit leicht verschmutzten Händen genügt es: zum Kaffee, nach dem Dessert, zu Nüssen, in der Take-away-Box. Die Schwäche ist die Faserrichtung — weil alle Fasern in eine Richtung laufen, kann sich das Tuch beim Reiben in dieser Richtung dehnen.

Was ist Spunlace?

Der Name führt leicht in die Irre: gemeint ist kein medizinisches Zertifikat, sondern genau die Spunlace-Struktur, die auch in Medizinprodukten verwendet wird. Die Fasern werden mit Wasser miteinander verschlungen, ohne Klebstoff. Das Ergebnis ist eine deutlich weichere Oberfläche und ein fusselfreies Wischen. Das ist das Maß für den täglichen Restaurant- und Cafébetrieb; 55 gsm zu wählen macht dasselbe Vlies dicker, es trägt mehr Lotion und bleibt länger feucht.

Was ist perforiertes Kreuzvlies?

Bei der Kreuzlegung laufen die Fasern in zwei Richtungen zugleich. Das heißt: Das Tuch dehnt sich nicht und reißt nicht, in welche Richtung es auch gerieben wird. Die perforierte Struktur ist mit bloßem Auge sichtbar und fühlt sich in der Hand nach Tuch an, nicht nach Papier. Überall dort, wo fettige Hände abgewischt werden, macht das den Unterschied: Burger, Pizza, Frühstück, Grill, Meeresfrüchte, Rippchen.

Was genau ändert das Flächengewicht?

Das Flächengewicht ist das Gewicht des Vlieses pro Quadratmeter; es misst die Dicke. Von 40 auf 65 zu gehen macht das Tuch dicker, lässt es mehr Lotion tragen und erhöht die Haltbarkeit. Allein ist das Flächengewicht aber kein ausreichendes Maß: 55 gsm Spunlace und 55 gsm perforiertes Kreuzvlies wiegen gleich, dennoch widersteht das zweite dem Reiben deutlich besser. Lesen Sie das Flächengewicht als Dicke und die Vliesart als Haltbarkeit.

Nicht mit dem Gewicht der Verpackung verwechseln

Im Angebot tauchen zwei verschiedene Flächengewichte auf, und die werden häufig verwechselt. Das eine ist das des Vlieses (40–65 gsm), das andere das des umhüllenden Papiers (70–140 gsm). Wenn von einem "100-gsm-Tuch" die Rede ist, ist fast immer die Verpackung gemeint — denn ein Vlies mit 100 gsm wird im Erfrischungstuch nicht verwendet. Fragen Sie im Angebot ausdrücklich nach beiden.

Das Fazit

Schauen Sie darauf, wie stark die Hände verschmutzen. Leicht: 40 gsm Glattvlies. Täglicher Service: 50 gsm Spunlace. Fettige Hände: 55 gsm perforiertes Kreuzvlies. Wo das Tuch selbst den Markeneindruck trägt: 65 gsm perforiertes Kreuzvlies. Wenn Sie unsicher sind, fordern Sie Muster von beiden Enden an — den Unterschied in der Hand zu spüren ist einfacher, als ihn beschrieben zu bekommen.